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Batist Batist ist eine feinfädige Leinwandbindung. Er zählt zu den feinsten Geweben
Baumwolle Textiler Rohstoff aus den Fasern der Baumwollpflanze (Gossypium). Die Qualität der Baumwolle wird durch die Faserlänge der Samenfäden bestimmt.
Fischgrat Köperbindung, mit der schattierte Effekte erzielt werden können
Flanell Flanell ist ein weicher, meist aus Baumwolle gewebter Stoff, der auf einer Site aufgerauht ist. Durch ihren hohen Lufteinschluß sind Flanelle gut wärmeisolierend und werden deshalb v.a. in der kühleren Jahreszeit getragen.
Gabardine Ein Gabardine ist an den quer verlaufenden Graten leicht zu erkennen. In vielen Fällen sind Gabardine eher kräftige, strapazierfähige Stoffe
Glencheck (=Prince of Wales Check). Traditionelles Karomuster für Oberbekleidung. Typisch ist, daß Karomuster unterschiedlicher Größe und Farbe übereinander gelagert erscheinen. Der Ursprung dieser Muster liegt in den schottischen Clantrachten. Heute werden diese Muster im gehobenen Freizeitbereich verwendet.
Köperbindung (engl. Twill). Die Köperbindung ist eine von drei Grundbindungsarten (Köperbindung, Leinwandbindung, Atlasbindung). Sie ist daran erkennbar, daß der Schußfaden nicht abwechselnd zwischen den Kettfäden verläuft, sondern diese unterschiedlich weit überbrückt, so daß Muster entstehen. Typische Köper-Muster sind das Fischgrat oder der Denim.
Leinwandbindung Einfachste, feste Bindung. Der Schußfaden liegt abwechselnd einmal über und unter dem Kettfaden. Ober- und Unterseite des Gewebes sind identisch.
Mercerisieren

Mercerisieren beschreibt einen Prozeß, bei dem der Stoff in Natronlauge bei 15-18°C unter Spannung behandelt (gestreckt) wird. Die Baumwollfaser erfährt dabei eine grundlegende Strukturänderung. Die Gewebe gewinnen an Dichte und Festigkeit und erhalten einen waschfesten Glanz.

Oxford Das Oxford-Gewebe ist ein sehr kräftiger Gewebetyp in Leinwandbindung.
Panamabindung Variante der Leinwandbindung, die relativ locker gewebt ist
Popeline Popeline sind einfache Gewebe in Leinwandbindung. Durch die Verwendung von unterschiedlich starken Fäden bei Kette und Schuß entstehen Stoffe mit leichten Querrippen.
Sanforisieren Das spannen der Fäden beim Weben bewirkt häufig ein Einlaufen der Gewebe beim Waschen, da die Garne auf ihre ursprünglich Länge zurückgehen. Mit Wasser und thermisch behandelte (sanforisierte) Stoffe laufen also nicht mehr ein.
Seersucker Baumwollgewebe, das sich durch abwechselnd lockere und straffe Gewebeflächen auszeichnet. Diese unterschiedlich gestrafften Stoffstreifen entstehen dadurch, daß die Kettfäden beim Weben unterschiedlichen Spannungen ausgesetzt sind. Der Stoff liegt dadurch nicht vollständig am Körper an, sondern ermöglicht eine gute Luftzirkulation. Seersuckergewebe eignen sich deshalb besonders gut für Sommer- oder Kurzarmhemden.
Viskose aus pflanzlicher Zellulose hergestellte Fasern. Viskosefasern haben gute Färbeeigenschaften.
Vollzwirn (engl. Two-ply). Bei einem Vollzwirn bestehen Kette und Schuß aus zwei oder mehreren versponnenen Garnen. Vollzwirngewebe werden heute meist für hochwertige Hemden und Blusen verwendet, da sie besondere Strapazierfähigkeit aufweisen. Der Nachteil ist in einzelnen Fällen eine gewisse Steifigkeit. Bei Halbzwirnen besteht nur die Kette aus fein verzwirnten Fäden.
   

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